Projektilinjektionsverfahren

Nach Abschluss der Füllphase der Kavität treibt das Fluid das Projektil durch das Bauteil. Die speziellen Injektoren, die das Projektil aufnehmen, müssen für jeden Zyklus neu bestückt werden. Mittels dieser Technik kann im Gegensatz zur reinen Fluidtechnik eine dünnere Wandstärke (< 3 mm) bei größeren Rohrquerschnitten (> 20mm) erreicht werden. Prinzipiell funktioniert dies mit Gas oder Wasser. Insbesondere die druckabhängige Volumenstromregelung von PME bietet hier große Vorteile, da sie die Vorlaufgeschwindigkeit des Projektils direkt regelt, ein „Trudeln“ verhindert und somit eine gleichmäßig glatte Oberfläche erzeugt. Bei druckgeregelten Anlagen hingegen stellt sich die Vorlaufgeschwindigkeit selbst ein; proportional zu den vorhandenen Druckschwankungen.

Eignung:
Die Geometrie des Bauteils sollte über die gesamte Länge konstant, kreisförmig, ohne  Einschnürungen und Abflachungen ausgelegt sein. Somit sind typische Einsatzgebiete einfache Kühlwasserrohre oder auch Ladeluftrohre mit größerem Durchmesser (>20 mm).

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