Mehrkomponentenverfahren

Eine weit verbreitete Form hier ist das Zwei- Komponentenverfahren. Der Quellfluss der Massen wird beim Einströmen in das Formnest für den Schichtaufbau genutzt, wobei die Schmelzen die Kavität vom Anschnitt her nacheinander füllen. Die zuerst einströmende Formmasse wird zur Außen- haut und die zweite Komponente zur Innenhautbildung verwendet. In Abhängigkeit dieser wiederholbaren Vorgänge werden entsprechend viele Layer ausgebildet. Nach Beendigung dieser Vorgänge erfolgt die Hohlraumbildung mittels eines Fluids. Bei entsprechender Werkzeugauslegung kann für die jeweilige Schicht das Massenrückdrückverfahren angewendet werden. Ziel ist es, die Eigenschaften mehrere Werkstoffe optimal zu kombinieren

oder durch Schichten mit Recyklaten oder preisgünstigen Kunststoffen Materialkosten zu reduzieren oder die Festigkeit des Bauteils zu erhöhen.

Eignung:
In Leitungen für den Transport von Medien mit flüchtigen Bestandteilen, wie Benzin oder Kältemittel, können zusätzlich Layer als Barriereschicht eingebracht werden.

Bei Rohrleitungen kann ein gegen das zu transportierte Medium beständige Material mit einem die Kräfte aufnehmenden Material außen kombiniert werden. Und im Gegensatz dazu nimmt bei Griffen und Lehnen das innere Material die wirkenden Kräfte auf und für außen sorgt ein zweites Material für eine hochwertige Oberfläche [TPE anstelle einer Soft Touch Lackierung oder PA 12 anstelle einer Lackierung gegen UV Strahlung].

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