Fluidinjektionstechnik weiterentwickelt: PME Carboflow CO₂ Technologie

 Im direkten Vergleich mit der Gasinjektion (GIT) können hier die Kühlzeiten um ca. 60% im Mittel reduziert werden. Der springende Punkt dabei ist die Verwendung von CO2 anstelle von N2 als Treibfluid. Tendenziell wird Nja dann eingesetzt, wenn Wasser nicht aus dem Bauteil entfernt werden kann oder das eingesetzte Polymer nicht wasserverträglich ist.

Procedere:
Genau hier setzt die neue PME Carboflow CO2Technologie an. Das CO2 wird flüssig ins Bauteil eingespritzt und bildet im ersten Schritt den Hohlraum. Als nächstes wird der Formteilinnendruck nun kontrolliert gedrosselt, so dass das CO2 verdampfen kann und durch die Verdampfungskälte das Bauteil zudem von innen gekühlt wird. Ein speziell für dieses Verfahren entwickelter Servoinjektor ermöglicht eine höchst reproduzierbare Prozessführung.

 

 

 

 

 

 

  Bild 1: PME Carboflow CO2 Servoinjektor

 

Alle Verfahrensvarianten (GIT, WIT, Carboflow CO2) könnensowohl untereinader, wie auch mit der Projektilinjektionstechnik (PIT) kombiniert werden. Bei diesen Kombi-Lösungen laufen in einem Werkzeug sowohl GIT- als auch WIT-Prozesse simultan ab. Besonders PIT ist in Kombination mit WIT oder Carboflow CO2 zielführend für eine optimale Hohlraumausbildung mit dünnen Wandstärken in Verbindung mit extrem kurzen Kühlzeiten und hoher Prozesskonstanz; wie z.B. bei Medienleitungen.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                         Bild 2: Medienleitung – Carboflow CO2 mit PIT-Verfahren

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